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Digital Booklet - New Year\'s Concert 2013 _ Neujahrskonzert 2013.pdf

Digital Booklet - New Year\'s C…

上传者: zhyray 2013-01-07 评分1 评论1 下载153 收藏10 阅读量722 暂无简介 简介 举报

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G0100028994326 NEUJAHRSKONZERT NEW YEAR’S CONCERT FRANZ WELSER-MÖST VIENNA PHILHARMONIC2013 DAS NEUJAHRSKONZERT DER WIENER PHILHARMONIKER 2013 JOSEF STRAUSS 1827–1870 1 Die Soubrette. Polka schnell op. 109* The Soubrette. Quick polka La Soubrette. Polka rapide JOHANN STRAUSS II 1825–1899 2 Kuss-Walzer op. 400* Kiss Waltz Valse du baiser JOSEF STRAUSS 3 Theater-Quadrille op. 213* Theatre Quadrille Quadrille du théâtre JOHANN STRAUSS II 4 Aus den Bergen. Walzer op. 292* From the Mountains. Waltz Sur les montagnes. Valse FRANZ VON SUPPÉ 1819–1895 5 Leichte Kavallerie – Ouvertüre Light Cavalry – Overture La Cavalerie légère – Ouverture JOSEF STRAUSS 6 Sphären-Klänge. Walzer op. 235 Music of the Spheres. Waltz Musique des sphères. Valse 7 Die Spinnerin. Polka française op. 192*  The Spinner. French polka La Fileuse RICHARD WAGNER 1813–1883 8 Lohengrin – Vorspiel zum Dritten Aufzug* Prelude to Act III Prélude de l’acte III JOSEPH HELLMESBERGER II 1855–1907 9 Unter vier Augen. Polka Mazur* Between the Two of Us Entre quatre yeux *First performance at a New Year’s Concert *Erste Aufführung bei einem Neujahrskonzert *Première exécution lors d’un Concert du Nouvel An JOSEF STRAUSS 10 Hesperusbahnen. Walzer op. 279* Hesperus’ Path Waltz Chemin des Hespérides. Valse 11 Galoppin. Polka schnell op. 237* Errand Boy. Quick polka Galopin. Polka rapide JOSEPH LANNER 1801–1843 12 Steyrische Tänze op. 165 Styrian Dances Danses styriaques JOHANN STRAUSS II 13 Melodien-Quadrille op. 112* Melodies Quadrille Quadrille des mélodies GIUSEPPE VERDI 1813–1901 14 Don Carlo – Prestissimo: Ballettmusik Akt III* Ballet music from Act III Musique de ballet de l’acte III JOHANN STRAUSS II 15 Wo die Citronen blüh’n. Walzer op. 364 Where the Lemons Blossom. Waltz Où leurissent les citronniers. Valse JOHANN STRAUSS I 1804–1849 16 Erinnerung an Ernst oder: Der Carneval in Venedig. Fantasie op. 126 Reminiscences of Ernst, or: The Venice Carnival. Fantasia Souvenirs d’Ernst ou Le Carnaval de Venise. Fantaisie ENCORES ZUGABEN BIS JOSEF STRAUSS 17 Plappermäulchen. Polka schnell op. 245 Chatterbox. Quick polka Moulin à paroles. Polka rapide 18 Neujahrsgruß New Year’s Address Allocution du Nouvel An JOHANN STRAUSS II 19 An der schönen blauen Donau. Walzer op. 314 By the Beautiful Blue Danube. Waltz Sur le beau Danube bleu. Valse JOHANN STRAUSS I 20 Radetzky-Marsch op. 228 Radetzky March Marche de Radetzky Das in seiner Vielfalt und musikalischen Vollendung immer wieder aufs Neue hinreißende Œuvre der Strauß-Dynastie ruft nicht nur tiefe Be- wunderung der Fantasie, des Elans, der Schaffenskraft dieser Komponis- ten hervor, sondern fordert alljährlich eine Programmgestaltung des Neujahrskonzerts, die dem Reichtum des Gesamtwerks ebenso gerecht zu werden versucht wie dem Rang, den die Familie in der Musikgeschich- te des 19. Jahrhunderts einnimmt. Das 73. Neujahrskonzert, das die Wie- ner Philharmoniker am 1. Januar 2013 veranstalteten, unterstrich diesen Rang in speziischer Weise, stand es doch am Beginn weltweiter Feiern zu Ehren von Richard Wagner und Giuseppe Verdi, die am 22. Mai 1813 in Leipzig bzw. am 10. Oktober 1813 in Le Roncole geboren wurden.   Ausgehend von der Eröffnung des Gedenkjahres wie auch von der erwähnten Stellung der Strauß-Dynastie, wurde ein Teil des Neu- jahrskonzerts 2013 Wagner und Verdi bzw. der Auseinandersetzung der Sträuße mit den beiden Giganten des Musiktheaters gewidmet. An- sonsten schließt der Programmaufbau an jenen der letzten Jahre an: Das rege Interesse aller Mitglieder der Familie Strauß an technischen, politi- schen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen ebenso wie an frem- den Ländern und Kulturen drängt förmlich zu einer Gliederung in meh- rere Handlungen.   Das Programm beinhaltet zudem zwei familiäre Aspekte. Franz Welser-Möst, Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper und nach 2011 zum zweiten Mal von den Wiener Philharmonikern für die künstlerische Leitung eingeladen, ist durch eine seiner Urgroßmütter mit der Strauß-Familie verbunden: Aloisia Wild, geb. Dommayer (1867–1904), war die Enkelin von Ferdinand Dommayer (1799–1858), der 1832 in Alt- Hietzing, also im heutigen XIII. Wiener Gemeindebezirk, ein Casino mit Tanzsaal errichtete, in dem Johann Strauß Vater und Joseph Lanner, die Begründer des Wiener Walzers in seiner klassischen Ausprägung, auftra- ten. 1844 gab der 19-jährige Johann Strauß Sohn hier sein Debüt und brachte in den folgenden Jahren – ebenso wie sein Bruder Josef – zahlrei- che Werke zur Uraufführung. Auch die zweite Familiengeschichte im Neujahrskonzert 2013 bezaubert: Am 9. Juli 2012 hatte Hedwig Aigner- Strauß, die Urenkelin von Josef Strauß, ihren 90. Geburtstag gefeiert. Die Enkelin von Karoline Anna Strauß (1858–1919), der einzigen Tochter des 1870 im Alter von 42 Jahren verstorbenen Josef Strauß, war daher am 1. Januar 2013 Gast der Wiener Philharmoniker, die an diesem Tag sieben Werke ihres Urgroßvaters spielten. Bereits die Eröffnung des Programms erfolgt durch Josef Strauß: Seine Schnellpolka Die Soubrette, am 1. Januar 2013 erstmals im Neujahrskonzert gespielt, war 1861 im Casino Dommayer uraufgeführt worden. Und auch die folgenden vier Werke des ersten Teils, mit einer Ausnahme ebenfalls Novitäten in diesem Rahmen, stehen in Zusam- menhang mit Franz Welser-Möst: Der Kuss-Walzer von Johann Strauß Sohn trägt die Widmung Meiner lieben Frau Angelica – und der Gene- ralmusikdirektor widmete die Wiedergabe am 1. Januar 2013 seiner Frau Angelika Welser-Möst. Die Theater-Quadrille von Josef Strauß verarbeitet neben Motiven aus Werken von Adolf Müller sen., Giuseppe Verdi, Giaco- mo Meyerbeer, Jacques Offenbach u. a. auch ein Thema aus der Operette Leichte Kavallerie von Franz von Suppé. Deren Ouvertüre, 1997 erstmals im Neujahrskonzert aufgeführt, wurde auf besonderen Wunsch Franz Wel- ser-Mösts in das Programm aufgenommen, wo sie den mitreißenden Ab- schluss des ersten Teils bildet. Dazwischen erklingt Johann Strauß’ Wal- zer Aus den Bergen, denen die besondere Leidenschaft des Dirigenten gilt. Sphären-Klänge von Josef Strauß ist nicht nur einer der schöns- ten Walzer aller Zeiten; die unendliche Melodie der Einleitung ent- springt der Begeisterung des Komponisten für Richard Wagner, dessen Einluss auch bei der folgenden Polka française Die Spinnerin hörbar ist (die somit nicht nur hinsichtlich Titel und Sujet an die Spinnstube im Fliegenden Holländer erinnert). Danach kommt der Bayreuther Meister an- lässlich seines 200. Geburtstags zum ersten Mal bei einem Neujahrskon- zert selbst zu Wort: Das Vorspiel zum dritten Aufzug von Lohengrin erin- nert aber auch daran, dass Wagner dieses Werk erstmals im Jahr 1861 in der k. k. Hofoper Wien (also von den damaligen Philharmonikern) hörte – der von Franz Liszt geleiteten Uraufführung in Weimar (1850) hatte er nicht beiwohnen können, weil er wegen seiner Beteiligung am Dresdener Maiaufstand des Jahres 1849 steckbrielich gesucht wurde. Konzertmeister des Hofopernorchesters, das Wagner bereits bei der ersten Lohengrin-Probe begeistert gelobt hatte, war damals Joseph Hellmesberger sen. (1828–1893). Die Polka mazur Unter vier Augen seines Sohnes Joseph Hellmesberger jun., der nicht nur ein hochbegabter (Ope- retten-)Komponist war, sondern von 1901 bis 1903 auch Dirigent und Vorstand der Wiener Philharmoniker, leitet zu einem der größten (und erstaunlicherweise noch nie im Neujahrskonzert aufgeführten) Werke des gesamten Genres über: Der Walzer Hesperusbahnen war die letzte Komposition, die zu Lebzeiten von Josef Strauß zur Uraufführung gelang- te, und aus historischer Sicht scheint sie vom ersten Takt der (trotz ihrer Schwerelosigkeit durchaus symphonischen) Einleitung an auf jene Welt hinzudeuten, in die das todkranke Genie nur dreieinhalb Monate später abberufen wurde. Seine zwei Jahre zuvor entstandene Schnellpolka Ga- loppin spielt hingegen auf Irdisches, allzu Irdisches an: Zu einer Zeit, als es an der Wiener Börse noch kein Telephon gab, überbrachten laufstarke Burschen den Spekulanten die jeweils letzten Kurse. Den Abschluss des zwischen Wagner und Verdi eingeschobenen Programmteils bilden die Steyrischen Tänze von Joseph Lanner, die 1841 an der Hofoper uraufgeführt wurden, also von denselben Musikern, die ein Jahr später unter der Lei- tung von Otto Nicolai die Wiener Philharmoniker gründeten. Der letzte Abschnitt des Programms ist Giuseppe Verdi und Italien gewidmet. Die 1852 entstandene Melodien-Quadrille von Johann Strauß Sohn verarbeitet Motive aus Rigoletto, Ernani und Macbeth, also je- ner Oper, die drei Jahre zuvor anlässlich ihrer Wiener Erstaufführung ve- hement abgelehnt worden war – ein weiterer Beweis für den musikali- schen Weitblick des Walzerkönigs! Dann ist Verdi mit einem eigenen Werk vertreten: Das Prestissimo aus dem (oft gestrichenen) Ballett der fünfaktigen Fassung von Don Carlo stellt die erstmalige Aufnahme einer Komposition des Königs der Oper in das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker dar. Es folgt einer der kostbarsten Walzer von Johann Strauß Sohn, zugleich eine einzigartige musikalische Liebeserklärung an Italien: Wo die Citronen blüh’n entstand 1874 anlässlich einer ausgedehn- ten Tournee und wurde ursprünglich unter dem Titel Bella Italia aufge- führt. Der letzte Punkt des ofiziellen Programms, Erinnerung an Ernst oder: Der Carneval in Venedig ist eine Verbeugung von Johann Strauß Vater vor dem Geigenvirtuosen Heinrich Wilhelm Ernst (1814–1865), der im Vor- märz das Wiener Publikum mit seinen Variations burlesques sur la Canzo- netta Cara mamma mia zu Begeisterungsstürmen hingerissen hatte – für Strauß ein willkommener Anlass, dem Publikumsgeschmack Tribut zu zollen und gleichzeitig die Virtuosität der Mitglieder seiner Kapelle zu demonstrieren. Die Schnellpolka Plappermäulchen, die am 1. Januar 2013 als erste Zugabe vor dem traditionellen Abschluss mit Donauwalzer und Radetzky-Marsch gespielt wurde, führt noch einmal in die Familienge- schichte von Josef Strauß, der das Programm des Neujahrskonzerts 2013 mit sieben Werken, darunter fünf dortige Erstaufführungen, dominiert: Plappermäulchen war die liebevolle Bezeichnung für seine Tochter Ka- roline Anna, die Großmutter von Hedwig Aigner-Strauß. Prof. Dr. Clemens Hellsberg Vorstand der Wiener Philharmoniker NEW YEAR’S CONCERT THE VIENNA PHILHARMONIC 2013 Time and again the variety and sheer perfection of the music of the members of the Strauss family sweeps us along, inviting not only pro- found admiration at the imagination, verve and creativity of all of these composers but also providing a challenge in terms of programming our annual New Year’s Concert: after all, we have to do justice to the wealth of their overall output, while also relecting the family’s standing in 19th- century musical history. The seventy-third New Year’s Concert that the orchestra gave on 1 January 2013 underscored this status in a very spe- ciic way as it took place at the start of the worldwide celebrations mark- ing the bicentenaries of Wagner and Verdi, who were born, respectively, in Leipzig on 22 May 1813 and in Roncole on 10 October 1813. A part of the 2013 New Year’s Concert was inspired, therefore, by our wish to join in the launch of these festivities and to celebrate the standing of the Strauss dynasty. It is devoted to Wagner and Verdi and to the way in which the various members of the Strauss family engaged with the music of these two giants of the musical theatre. Otherwise, the programme follows the plan established in recent years and relects the lively interest on the part of the Strauss family not only in technological, political and social developments but also in foreign countries and exotic cultures, encouraging us to structure the concert along the lines of a se- ries of separate “actions”. The programme also happens to be a “family affair” in two other respects. At the invitation of the Vienna Philharmonic, Franz Welser-Möst, the general music director of the Vienna State Opera, re- turned to conduct his second New Year’s Concert in 2013 – the irst was in 2011. He is linked to the Strauss family by one of his great-grand- mothers: Aloisia Wild née Dommayer (1867–1904) was the granddaugh- ter of Ferdinand Dommayer (1799–1858), who in 1832 built a casino and dance hall in Alt-Hietzing, now part of the thirteenth district of the city, where Johann Strauss the Elder and Joseph Lanner used to perform – it was these two composers who helped to create the classical Viennese waltz. It was here, too, that the then nineteen-year-old Johann Strauss the Younger made his début in 1844 and, together with his brother Josef, gave the irst performances of many new works over the years that followed. The second “family history” associated with the 2013 New Year’s Concert is no less delightful: 9 July 2012 was the ninetieth birth- day of Hedwig Aigner-Strauss, the granddaughter of Karoline Anna Strauss (1858–1919) and the great-granddaughter of Josef Strauss, who died in 1870 at the age of forty-two. She attended the New Year’s Concert on 1 January 2013 as a special guest of the Vienna Philhar- monic, which played seven of her great-grandfather’s works to mark the occasion. And it is Josef Strauss who opens the programme: his quick polka Die Soubrette (The Soubrette), played on 1 January 2013 for the irst time at a New Year’s Concert, was premièred at the Dommayer Casino in 1861. With a single exception, the next four pieces on the programme are also novelties. They, too, are connected to the conductor. The Kuss-Walzer (Kiss Waltz) by Johann Strauss the Younger was dedicated “To my dear wife Angelica”. On 1 January 2013, the conductor dedicated the perfor- mance to his own wife, Angelika. Josef Strauss’s Theatre Quadrille is a pot- pourri of themes from works by Adolf Müller the Elder, Giuseppe Verdi, Giacomo Meyerbeer, Jacques Offenbach and others, and also includes a theme from Franz von Suppé’s operetta Light Cavalry, the overture of which features in the present programme at the express request of the conductor – it was irst performed at a New Year’s Concert in 1997. It brings the irst part of the programme to a rousing conclusion. The other work in the irst part of the concert is Johann Strauss’s waltz Aus den Bergen (From the Mountains), its mountaineering theme relecting a par- ticular passion on the part of the conductor. Sphären-Klänge (Music of the Spheres) by Josef Strauss is not only one of the most attractive waltzes of all time, but the “endless mel- ody” of its introduction was inspired by Strauss’s enthusiasm for Wagner, a composer whose inluence can also be heard in the following French polka Die Spinnerin (The Spinner), which recalls the spinning room in The Flying Dutchman in terms of its title and subject matter. After that, the Behemoth of Bayreuth is heard in person for the irst time at a New Year’s Concert in the form of the prelude to Act III of his opera Lohengrin, and on the occasion of the bicentenary of Wagner’s birth, listeners may care to recall that it was at the Vienna Court Opera that the composer heard his opera for the irst time in 1861 in a performance with the Vienna Philhar- monic – the world première had taken place under Liszt in Weimar in 1850, but Wagner had been unable to attend the performance as he was living in exile, with a price on his head, following his involvement in the abortive Dresden Uprising in May 1849. The leader of the Court Opera Orchestra, whom Wagner had praised in fulsome terms at the irst rehearsal for Lohengrin, was Joseph Hellmesberger the Elder (1828–1893). The polka mazur Unter vier Augen (Between the Two of Us) was written by Hellmesberger’s son, also called Joseph, who was not only a gifted composer of operettas but conductor and chairman of the Vienna Philharmonic from 1901 to 1903. It is followed by one of the greatest works of its kind, a piece that, astonishingly, had not previously been performed at a New Year’s Concert: the waltz Hesperusbah- nen (Hesperus’ Path Waltz), the last of Josef Strauss’s works to be premièred during his own lifetime. With hindsight, it seems to point the way to the afterlife and to the world to which the fatally ill composer was to be called away only three and a half months later, a world already adumbrated in the very irst bar of the introduction which, in spite of its weightlessness, is entirely symphonic in character. His quick polka Galoppin (Errand Boy) was written two years earlier and alludes to more earthly – and arguably all too earthly – concerns: in an age when there were no telephones at the Vienna Stock Exchange, messengers who were good at running were employed to relay the current share prices to speculators. The inal part of the pro- gramme interpolated between Wagner and Verdi is given over to the Styrian Dances by Joseph Lanner, a work irst performed at the Vienna Court Opera in 1841 – by the very same musicians as those who the following year were to form the Vienna Philharmonic under the direction of Otto Nicolai. The inal section of the programme is devoted to Verdi and Italy. The Melodies Quadrille by Johann Strauss the Younger dates from 1852 and is a reworking of motifs from Rigoletto, Ernani and Macbeth. The fact that Macbeth had been roundly booed at its local première in Vienna three years earlier is further proof of the Waltz King’s musical perspicac- ity. Verdi is then represented by a work of his own: the Prestissimo from the ballet in the ive-act version of Don Carlo, a ballet generally cut from modern performances of the work. This was the irst time that a piece by Verdi had been included in the programme of a New Year’s Concert. It is followed by one of the most delightful waltzes by Johann Strauss the Younger, which is also a unique musical declaration of the composer’s love of Italy: Wo die Citronen blüh’n (Where the Lemons Blossom) was writ- ten in 1874 on the occasion of an extended tour and was originally called Bella Italia. The inal part of the oficial programme is Erinnerung an Ernst oder: Der Carneval in Venedig (Reminiscences of Ernst, or: The Venice Carni- val), a tribute to the virtuoso violinist Heinrich Wilhelm Ernst (1814–1865), whose Variations burlesques sur la Canzonetta “Cara mamma mia” had de- lighted Viennese audiences in the years leading up to the revolutions that swept across Europe in 1848. For Johann Strauss the Elder, this was a welcome opportunity to relect public taste and at the same time to dem- onstrate the virtuosity of the members of his orchestra. The quick polka Plappermäulchen (Chatterbox) was the irst of the encores played on 1 January 2013, prefacing the two traditional ex- tras, By the Beautiful Blue Danube and the Radetzky March. It also brings us back to the family history of Johann Strauss, who dominates the 2013 concert with seven works, ive of which were being performed for the irst time at a New Year’s Concert: “Chatterbox” was Strauss’s term of affection for his daughter Karoline Anna, the grandmother of Hedwig Aigner-Strauss. Prof. Dr. Clemens Hellsberg Chairman of the Vienna Philharmonic Translation: Stewart Spencer LE CONCERT DU NOUVEL AN DE L’ORCHESTRE PHILHARMONIQUE DE VIENNE 2013 Si l’œuvre de la dynastie des Strauss, qui par sa variété et son aboutisse- ment semble se renouveler sans cesse, nous fait admirer l’imagination, la verve et la puissance créatrice de ses membres, elle impose éga

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